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Alt 26.09.2017, 14:37   #1
nordsith
 
Registriert seit: 18.08.2014
Ort: belgien
Beiträge: 395
Standard karton mine

hallo

inert
datiert 1942

@+, hughes
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Alt 26.09.2017, 17:59   #2
nebelwerfer
Sammelschwerpunkt TrÜbPl Baumholder & Feldküche Hf.13
 
Benutzerbild von nebelwerfer
 
Registriert seit: 29.08.2004
Ort: zwischen Nahe und Glan
Beiträge: 1,728
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Interessantes Teil, noch nie gesehen!
Gibts noch mehr Infos dazu? Durchmesser, Zünder?

Gruss christian
__________________
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Alt 27.09.2017, 07:14   #3
stefan1981
Sammelschwerpunkt S-Mine 35/44
 
Benutzerbild von stefan1981
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Mittelfranken
Beiträge: 348
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Hi.
Erinnert mich an die Dosenmine. Ein Nachbau der englischen Sabotagemine NO. 70.

Grüße
stefan1981 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2017, 08:32   #4
oas1
Sammelschwerpunkt Deutsche Grabenkampfmittel 1. WK
 
Benutzerbild von oas1
 
Registriert seit: 08.02.2004
Ort: Hagen , NRW
Beiträge: 1,319
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Hi
Wie kommt man hier auf Mine ?
Ich sehe hier erst einmal nur einen Deckel aus Presspappe .........
Wie würde sie ausgelöst ?
Druckplatte? Wie hat diese dann ausgesehen?
Was für ein Zünder war verbaut ?
Wie soll dieser befestigt gewesen sein ?
Gibt es Unterlagen , Bilder usw. Einer kompletten Mine ?
Gruß
Oas1
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Alt 27.09.2017, 13:43   #5
nordsith
 
Registriert seit: 18.08.2014
Ort: belgien
Beiträge: 395
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hallo

kommt aus einer privaten sammlung
fragen Sie nach einer Kopie der Dokumentation und Sie werden es scannen

gruss, hughes
nordsith ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2017, 14:19   #6
Yoda
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 728
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Ich bezweifele auch sehr stark, dass es sich bei diesem Objekt um eine Mine handelt. Presspappe im Boden und 2 Tage Regenwetter - das war's dann
Es gab zwar ab 1944 diverse Behelfminen - aber so ein Ding kommt mir mehr als seltsam vor.

Gruß

Yoda
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Alt 04.10.2017, 11:31   #7
Quecksilber
 
Registriert seit: 11.11.2014
Beiträge: 209
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Anscheinend gab es so was wirklich. Leider kann ich kein russisch
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Alt 04.10.2017, 12:07   #8
oas1
Sammelschwerpunkt Deutsche Grabenkampfmittel 1. WK
 
Benutzerbild von oas1
 
Registriert seit: 08.02.2004
Ort: Hagen , NRW
Beiträge: 1,319
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Hi
Diese " Pappmine " muss aber schon größer sein , wenn man die beiden ZZ42 als Größenmaßstab nimmt .
Ausserdem waren dieses ja Zünder mit Stolperdraht .......
Aber alles nur Rätselraten , solange hier nichts mehr kommt ....... Wie ist denn der Durchmesser von diesem Teil ?
Gruß
Oas1
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Alt 04.10.2017, 12:37   #9
deadline67
 
Benutzerbild von deadline67
 
Registriert seit: 13.11.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 595
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Ich kannte bisher auch nur Blechdosen. siehe hier:
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/...Dosenminen.htm

Aus Mangel an Ressourcen wurde dann wohl auch auf Pappe umgerüstet. Hab da im Netz was interessantes gefunden:
https://topwar.ru/72743-protivopehot...germaniya.html

Übersetzung: Angesichts eines Mangels an Ressourcen waren deutsche Büchsenmacher gezwungen, neue Antipersonenminen mit nur verfügbaren billigen Materialien zu schaffen. Wegen des Mangels an Metall begannen sie zuerst mit Holz, Sperrholz oder gepressten geklebten Sägemehl, dann fingen sie an, dünnes Blech, Glas und Beton zu verwenden, und dann, wie sie sagen, haben sie die Herstellung von Kartonfällen erhalten. In der zweiten Hälfte des Jahres 1944, die keine andere Möglichkeit hatte, die Wehrmacht mit den notwendigen Waffen zu versorgen, schuf die deutsche Industrie eine Antipersonenmine im Karton.
Wie schon früher war der Grund für die Verwendung eines sehr originellen Materials der Mangel an anderen Ressourcen. Die Verwendung von Pappe oder anderen ähnlichen Materialien, die wiederum erlaubt die Herstellung von Minuten die Zellstoff- und Papierindustrie zu bringen, und so wenig, um das Ende des Krieges zu verzögern. Das Ergebnis eines solchen ursprünglichen Ansatz zur Entwicklung von Waffen hat eine Anti-Personen-Mine Push Aktion Schützen-Dozenmine Pappe oder Schü.Do.Mi. werden (Pap).
Es sei darauf hingewiesen, dass die deutschen Büchsenmacher nicht die Erfinder des Minenkonzepts im Karton waren. Noch vor dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges entwickelten sowjetische Entwerfer eine Anti-Panzermunition im Körper des sogenannten. Kartoffel. Die Mine von TMD hatte ziemlich hohe schädigende Eigenschaften, aber der Fall rechtfertigte sich nicht. Es war billig und ziemlich einfach zu fertigen, aber es schützte nicht die internen Teile des Produkts überhaupt. Cellulose vergleichsweise schnell eingeweicht und erweicht, nicht mehr die Ladung von TNT und die Sicherung vor dem negativen Einfluss der Umwelt zu schützen. Die Lebensdauer war extrem kurz, weshalb die TMD-Minen schnell aufgegeben wurden und sie mit anspruchsvolleren und langlebigen Waffen ersetzten.
__________________

Geändert von deadline67 (04.10.2017 um 12:39 Uhr) Grund: Übersetzung russisch
deadline67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2017, 16:34   #10
Zünderfreak
 
Registriert seit: 10.03.2011
Ort: mal hier, mal da, aber immer Brandenburg
Beiträge: 692
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Wenn man bedenkt, wie schnell die Front sich in den letzten Monaten des Krieges bewegt hat, konnte man eigentlich auf eine lange haltende Mine verzichten. Dann der billige Rohstoff, welcher durch Sammlungen auch in großen Mengen aus der Bevölkerung besorgt werden konnte. Da spricht schon einiges für die Pappe. Nur wie soll das den Zünder halten, wenn einer den Stolperdraht auslöst, da würde es ja eher den Zünder aus der Pappe reißen. Das müsste dann schon Hartpappe gewesen sein.

Gruß
Zünderfreak ist offline   Mit Zitat antworten
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